Schuhe, die nass werden dürfen Die Brautschuhe überstehen zwei Stunden auf nassem Rasen nicht — und man sieht es ihnen danach an. Nehmt ein zweites Paar mit, in dem ihr euch draussen bewegen könnt. Gummistiefel sind kein Notbehelf, sie sehen unter einem langen Kleid ausgesprochen gut aus und tauchen auf den Bildern nur auf, wenn ihr es wollt.
Ein zweites Paar Schuhe kostet nichts und rettet den Nachmittag.
Das Notfallset Kleine weisse Handtücher zum Abtupfen, ein Fleckenstift fürs Kleid, eine Ersatzstrumpfhose, Haarspray und Puder. Dazu ein grosser Müllsack: Darauf kann die Braut im Auto sitzen, ohne dass der Saum Wasser zieht. Gebt das Set jemandem aus der Hochzeitsgesellschaft in die Hand, nicht in euren eigenen Kofferraum.
Weisse Handtücher, weil farbige abfärben können.
Die Gäste nicht vergessen Zehn zusätzliche Schirme am Eingang, ein paar Wolldecken und ein Platz, an dem nasse Jacken hängen können. Wer friert, geht früher. Wer warm sitzt, bleibt bis zum Schluss — und das entscheidet über die Stimmung am Abend mehr als jede Dekoration.
Heisser Tee beim Apéro kostet fast nichts und wird erstaunlich oft getrunken.
Die Location vorher abgehen Fast jede Location hat einen gedeckten Ort, an den niemand denkt: eine Arkade, einen Torbogen, eine Tiefgarageneinfahrt, ein Vordach, einen Waldrand mit dichten Kronen. Wir schauen uns das vor dem Tag an und wissen dann, wo wir bei Regen hingehen. Fragt auch die Location selbst — die Leute dort haben schon Regenhochzeiten erlebt.
Zwei gedeckte Orte statt einem. Der erste ist oft schon belegt.
Die Entscheidung vorher treffen Das Schwierigste an einem Regentag ist nicht der Regen, sondern das Diskutieren am Morgen. Legt vorher fest, wer entscheidet und woran: Ab wann wird die Trauung nach drinnen verlegt? Wer sagt den Gästen Bescheid? Wenn das steht, kostet die Umstellung zehn Minuten statt einer Stunde.
Eine Person entscheidet. Nicht das Brautpaar am Hochzeitsmorgen.