Mit eurer Hochzeitswebsite
Das Live-Quiz ist ein Zusatz eurer Hochzeitswebsite für CHF 19. Ihr schaltet es selbst ein, schreibt die Fragen und findet dort die Links für Leinwand und Regie. Auch für Paare, die ihre Fotos nicht bei uns buchen.
Termin prüfen Ratgeber für Trauzeugen und Gäste
Das Schuhspiel haben die meisten Gäste schon dreimal gesehen. Zwei Menschen halten Schuhe hoch, achtzig schauen zu, und nach der fünften Frage wird es zäh. Dabei können gute Hochzeitsspiele einen Abend leichter machen. Sie bringen Tische zusammen, die sich nicht kennen. Und sie zeigen das Brautpaar von seiner besten Seite.
Wir haben über 290 Hochzeiten begleitet und dabei viele Spiele und Überraschungen gesehen. Manche wurden zum schönsten Moment des Abends. Andere zogen sich, bis die ersten Gäste zur Bar gingen. Auf dieser Seite steht, was funktioniert: Ideen, die nicht lange dauern, allen Spass machen und niemanden vorführen.
Die Zahlen oben sind unsere Faustregeln aus der Arbeit an Hochzeiten, keine gemessenen Werte.
Neu für 2027
Beim Live-Quiz spielen alle Gäste mit, am eigenen Handy. Tisch gegen Tisch oder jeder für sich, das entscheidet ihr am Abend. Die Leinwand zeigt Fragen, Antworten und die Sieger. Ohne App, ohne Anmeldung und in zehn Minuten. Dazu kommt das Foto-Bingo, das beim Apéro nebenher läuft.
01 · Beim Abendessen
02 · Beim Apéro
Mit eurer Hochzeitswebsite
Das Live-Quiz ist ein Zusatz eurer Hochzeitswebsite für CHF 19. Ihr schaltet es selbst ein, schreibt die Fragen und findet dort die Links für Leinwand und Regie. Auch für Paare, die ihre Fotos nicht bei uns buchen.
Mit eurer Hochzeitsreportage
Habt ihr bei uns eure Hochzeitsreportage gebucht, gibt es Live-Quiz und Foto-Bingo zusammen mit unseren Gästefotos. Die Bilder aus dem Bingo landen dann in eurer Galerie. Fragt uns danach.
Am Fest braucht ihr einen Laptop mit Beamer oder TV, Internet im Saal (WLAN oder Handynetz) und eine Person mit dem Regie-Link. Prüft das Netz vorher, gerade bei Locations auf dem Land.
Bevor ihr plant
Ob ein Spiel den Abend leichter macht oder bremst, entscheidet sich nicht am Tag selbst. Es entscheidet sich an drei Fragen, die ihr vorher beantworten könnt.
Das Schuhspiel
Es fällt bei allen drei Fragen gleichzeitig durch.
Die bessere Idee: Wer das Spiel mag, nimmt das Gäste-Quiz. Es fragt nach derselben Geschichte, nur spielen dort alle Tische mit. Mit Antwortkarten oder digital am Handy, mit der Leinwand als Anzeige.



Beim Apéro
Der Apéro ist der beste Ort für Spiele, weil sie dort keine Bühne brauchen. Niemand muss still sein, niemand muss zuschauen. Wer Lust hat, macht mit, und wer lieber redet, redet.
Auf einer Karte stehen sechzehn Felder. «Jemand, der das Paar aus der Schulzeit kennt.» «Jemand, der mehr als hundert Kilometer angereist ist.» «Ein Bild mit dem ältesten Gast.» Die Gäste suchen die passenden Menschen und kommen ins Gespräch, ohne dass sie jemand vorstellen muss. Wer eine Reihe voll hat, holt sich an der Bar einen Preis ab.
Mit unserem Foto-Bingo am Handy landen die Bilder zu den Aufgaben direkt in eurer Galerie, und die Leinwand zeigt, welcher Tisch gerade vorne liegt.
Läuft nebenher. Alle, die wollen. Karten drucken, Stifte auf die Stehtische.
Ein Kreuzworträtsel liegt auf den Stehtischen. Wo war das erste Date? Wie heisst die Katze? Welches Gericht kocht er zu oft? Gäste, die sich nicht kennen, lösen es gemeinsam und wissen danach mehr übereinander. Die Lösungen sammelt der Tätschmeister ein, beim Dessert wird gezogen.
Läuft nebenher. Grüppchen an den Stehtischen. Zwanzig Fragen reichen.
Ein altes Telefon, abheben, Wünsche aufs Band sprechen. Wer keine Rede halten will, sagt hier in dreissig Sekunden mehr als in jedem Gästebuch. Für das Paar ist es eine Erinnerung, die man hören kann: mit Stimmen, Lachen und dem Lärm im Hintergrund. Mehr dazu beim Audio-Gästebuch.
Läuft nebenher. Alle, die wollen. Ein ruhiger Platz in der Nähe des Apéros.
Jeder Tisch schreibt einen Brief, der zu einem bestimmten Anlass geöffnet wird: am ersten Hochzeitstag, nach dem ersten Streit, beim Einzug ins neue Zuhause. Die Briefe kommen in eine Kiste, zusammen mit einer Flasche Wein für den fünften Hochzeitstag.
Läuft nebenher. Alle Tische. Briefpapier, Umschläge mit dem Anlass, eine Kiste.


Beim Abendessen
Zwischen den Gängen ist Platz für einen oder zwei Beiträge. Nicht mehr. Die Küche hat einen Plan, und das Essen wartet nicht. Sprecht jeden Beitrag vorher mit der Location oder der Eventmanagerin ab.
Der Tätschmeister liest Sätze vor, und wer betroffen ist, steht auf. «Steht auf, wenn ihr das Paar seit mehr als fünf Jahren kennt.» Dann zehn, dann zwanzig, dann dreissig. Am Schluss stehen nur noch die Eltern und Grosseltern, und der ganze Saal applaudiert.
Dazwischen passen leichte Sätze: «Steht auf, wenn ihr schon einmal auf ihrem Sofa übernachtet habt.» «Steht auf, wenn er euch schon einmal beim Zügeln geholfen hat.» Alle machen mit, und das Paar sieht auf einen Blick, wer ihm wie lange schon nahe ist.
Drei bis fünf Minuten. Der ganze Saal. Zehn Sätze, ein Mikrofon.
Die Idee des Schuhspiels, nur umgekehrt. Nicht das Paar wird abgefragt, sondern die Gäste. Jeder Tisch bekommt eine Antwortkarte, der Tätschmeister stellt acht Fragen. Wo haben sie sich kennengelernt? Wer hat zuerst «Ich liebe dich» gesagt? Wohin ging die erste gemeinsame Reise?
Am Ende löst das Paar auf und erzählt dabei seine Geschichte, ohne vorgeführt zu werden. Der Siegertisch darf als Erster ans Dessertbuffet. Noch schneller geht es mit unserem Live-Quiz am Handy: Die Leinwand zählt die Punkte, und niemand muss Karten auswerten.
Zehn Minuten. Alle Tische gegeneinander. Acht Fragen, Antwortkarten, ein Preis.
Ein Klassiker an Schweizer Hochzeiten, und das zu Recht. Ein bekanntes Lied bekommt einen neuen Text über das Paar, auf jedem Tisch liegen Liedblätter, dazu eine Gitarre oder ein Playback. Alle singen, und niemand muss allein auf die Bühne. Vier Strophen reichen.
Vier Minuten. Der ganze Saal. Text, Liedblätter, Musik.
Wer aus Basel kommt, kennt sie: kurze Verse mit einer Pointe, dazu ein gezeichnetes Bild auf einer Tafel. Vier bis sechs Verse über Geschichten mit dem Paar, vorgetragen von zwei Freunden. Die Pointe trifft die Situation, nicht den Menschen.
Fünf Minuten. Zwei tragen vor, der Saal lacht mit. Verse, Tafeln, eine Probe.
Sie kostet keine Minute Programm. Freunde und Familie schreiben Geschichten, Interviews und alte Bilder zusammen, gedruckt liegt sie auf den Tischen. Gelesen wird zwischen den Gängen, gelacht wird an allen Tischen gleichzeitig. Es gilt dieselbe Regel wie überall: Was die Grossmutter nicht lesen soll, gehört nicht hinein.
Keine Programmzeit. Alle lesen. Einige Wochen Vorlauf, eine Person sammelt.

Auf der Tanzfläche
Ein gutes Spiel am Ende des Essens kann die Tanzfläche eröffnen. Das ist sein grösster Nutzen.
Sprecht beides mit dem DJ oder der Band ab. Wer die Musik macht, weiss, welches Lied nach dem Spiel kommen muss, damit niemand wieder zurück an den Tisch geht.


Für das Brautpaar
Eine Überraschung ist kein Spiel. Sie braucht keine Regeln, aber ein gutes Timing. Und sie gehört dem Paar, nicht der Person, die sie organisiert hat.
Von Menschen, die nicht da sein können: die Gotte in Australien, die Freundin im Auslandsjahr, die Grosseltern, für die der Abend zu lang wird. Zusammengeschnitten und auf der Leinwand gezeigt.
Drei Minuten sind genug, auch wenn jede Botschaft schön ist.
Vorgelesen beim Essen oder heimlich gesammelt und dem Paar am nächsten Morgen übergeben. Die leise Variante, ganz ohne Bühne.
Wer vorliest, übt einmal laut. Dann bricht die Stimme nur an der richtigen Stelle.
Ein Alphorn beim Apéro, ein Jodelchörli zum Dessert, eine Guggenmusik zum Tanz. Das Paar rechnet nicht damit, und die Gäste aus dem Ausland haben sofort das Handy in der Hand. Fragt die Location vorher, ob laute Musik draussen erlaubt ist.
Bei der Guggenmusik gilt: zehn Minuten, dann ist es perfekt. Danach kann niemand mehr reden.
Zum Auszug aus dem Saal oder zum Eröffnungstanz stehen alle Gäste mit Wunderkerzen in zwei Reihen. Es dauert zwei Minuten und ergibt Bilder, die später an der Wand hängen. Klärt vorher, ob die Location Wunderkerzen erlaubt, manche nur draussen.
Lange, raucharme Kerzen, und auf jeden Tisch ein Feuerzeug.




Ehrlich gesagt
Nicht jeder Brauch hat seine Zeit überlebt. Diese Punkte sehen wir an Hochzeiten immer noch.
Was wir als Fotografen dazu sagen
Die besten Bilder eines Spiels sind die Gesichter der Gäste. Ein Spiel, bei dem alle mitmachen, gibt uns achtzig Reaktionen statt zwei. Darum fotografieren wir ein «Steht auf, wenn …» lieber als jedes Schuhspiel.



Für Trauzeugen und Tätschmeister
Zu unserer Hochzeitswebsite gehört dafür ein eigener Trauzeugen-Bereich. Die Gäste melden dort Reden, Spiele und Überraschungen über ein Formular. Die Trauzeugen planen alles zwischen die Programmpunkte des Paars und drucken den gemeinsamen Ablauf für DJ, Location und Fotograf. Das Paar sieht davon nichts.
Tipp: Sollen eure Trauzeugen am Tag selbst mitfeiern können, hilft ein Wedding Day Coordinator. Er hält den Ablauf vor Ort zusammen und ist für DJ, Location und uns die erste Ansprechperson. Mehr zum Wedding Day Coordinator
| Zeit | Programm | Dauer |
|---|---|---|
| 17.30 | Apéro. Gäste-Bingo läuft, das Audio-Gästebuch steht bereit | nebenher |
| 19.00 | Begrüssung und Vorspeise | |
| 19.45 | «Steht auf, wenn …» | 4 Min. |
| 20.00 | Hauptgang | |
| 20.50 | Rede der Trauzeugen, danach das Gäste-Quiz | 5 und 10 Min. |
| 21.30 | Dessert, ein Lied für alle | 4 Min. |
| 22.00 | Eröffnungstanz mit Flashmob, danach «Tanzen, wenn …» | 2 Min. und 2 Lieder |
Zusammen rund 25 Minuten Programm plus eine Rede. Der Rest des Abends gehört den Gesprächen und der Tanzfläche. Wo der Abend im ganzen Tag steht, zeigt der Ratgeber Zeitplan und Ablauf.
Fragen
Zwei bis drei über den ganzen Abend, dazu das, was beim Apéro nebenher läuft. Mehr Programm macht den Abend nicht lustiger. Es nimmt nur Zeit für Gespräche und Tanz weg.
Zehn Minuten, mit Erklären und Aufbau. Ein Spiel, bei dem alle mitmachen, verträgt etwas mehr als eines mit Zuschauern.
Ob es Spiele gibt, ja. Was genau kommt, darf eine Überraschung bleiben. Manche Paare wünschen sich ausdrücklich keine Spiele. Dann gilt das, auch wenn die Idee noch so gut ist.
Meist die Trauzeugen, oft zusammen mit einem Tätschmeister. Wichtig ist eine Person, bei der alle Beiträge zusammenlaufen und die mit Location, DJ und Fotograf in Kontakt ist.
Beim Apéro für alles, was nebenher läuft. Zwischen den Gängen für kurze Beiträge am Tisch. Nach dem Dessert für alles, was die Tanzfläche eröffnet. Nicht während serviert wird.
Alles mit Bewegung und Musik: «Steht auf, wenn …», «Tanzen, wenn …» und ein Lied mit Text auf den Blättern. Das Gäste-Quiz geht auch, wenn die Fragen in zwei Sprachen auf der Karte stehen.
Nein. Die Gäste scannen den QR-Code auf der Leinwand und spielen im Browser ihres Handys. Es braucht nur Internet im Saal, per WLAN oder Handynetz, und einen Laptop mit Beamer oder TV.
Das Live-Quiz gibt es als Zusatz zur Hochzeitswebsite für CHF 19, auch ohne Hochzeitsreportage bei uns. Habt ihr bei uns eure Hochzeitsreportage gebucht, gibt es Quiz und Foto-Bingo zusammen mit unseren Gästefotos. Fragt uns danach.
Ja, wenn sie in die Zeit fallen, in der wir da sind. Sagt uns vorher, wann etwas geplant ist. Dann stehen wir am richtigen Ort und haben das Paar und die Gäste im Bild.
Der Tätschmeister darf abbrechen. Ein kurzes «Und damit zurück zum Dessert» ist besser als zehn Minuten, die niemandem Spass machen.
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