Hochzeitslocation · Meggen

Hochzeit in der St. Charles Hall in Meggen

Ein neobarocker Herrschaftsbau von 1925 über dem Vierwaldstättersee, seit 1962 im Besitz einer Stiftung, die ihn erhalten und öffentlich zugänglich machen soll. Kein Hotel, kein Restaurant: Ihr mietet das Haus und bringt alles mit.

Auf dieser Seite stehen die Räume mit ihren Zahlen, die Mietpreise, die Hausregeln im Wortlaut — und der eine Satz, der zurzeit über alles andere entscheidet.

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Braut mit Brautstrauss auf der geschnitzten Holztreppe der St. Charles Hall, roter Läufer
Die Treppe in der Halle
80Gäste im Bankett
CHF 7'500für den ganzen Tag
24 Uhrist Schluss
2028die nächsten freien Wochenenden
  • 290+Hochzeiten begleitet
  • 5,0 105 Google-Rezensionen
  • AwardsFearless · World's Best Wedding Photos
  • Love is LovePaare jeder Konstellation

Bevor ihr weiterlest: Auf der Hochzeitsseite der Betreiberin steht «2027 ausgebucht - nächste verfügbare Wochenenden ab 2028». Wer hier heiraten will, fragt nicht nach dem nächsten Jahr, sondern nach dem übernächsten. Telefon 041 377 11 43, Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr.

Der Ort

Eine Villa, die einer Stiftung gehört

Den Namen trägt das Gut seit 1895, als es ein Erholungsheim für französische Geistliche war. Das heutige Haus entstand zwischen 1921 und 1925 nach Plänen von Albert Froelich. Seit 1962 gehört es einer Stiftung, deren Zweck es ist, «die Liegenschaft mit ihrer Ausstattung zu erhalten und sie im Dienste der Öffentlichkeit zu gestalten».

Die Loggia der Villa St. Charles Hall mit Rundbögen, davor das Brautpaar und die Familie
Die Villa entstand zwischen 1921 und 1925.

Villa und Park stehen unter kantonalem Denkmalschutz. In der Kapelle steht eine Goll-Orgel von 1924, im Haus ein Steinway-Flügel. Die Luzerner Regierung nutzt die Räume für offizielle Empfänge.

Für eine Hochzeit heisst das zweierlei. Erstens: Ihr bekommt ein Haus, das ohne Dekoration auskommt — geschnitztes Holz, Stuck, Parkett, eine Treppe, die jedes Bild trägt. Zweitens: Es gibt kein Restaurant und keine Zimmer. Catering, Getränke und die Übernachtung eurer Gäste organisiert ihr selbst.

Von der Südterrasse aus sieht man auf den Vierwaldstättersee. Der Schiffsteg liegt drei Minuten unterhalb, durch den Park.

Brautstrauss aus weissen und violetten Blüten
Blau, Violett und Grün waren die Farben des Tages.
Die Halle der St. Charles Hall mit der geschnitzten Treppe, rotem Läufer und Kronleuchter
Die Halle mit der Treppe
Brautpaar am Fuss der geschnitzten Treppe, daneben ein Pianist am Flügel
Am Fuss der Treppe
Braut steht in einem hellen Salon mit Stuckdecke und Flügel
Einer der hellen Säle

Kurz beantwortet

Das Wichtigste auf einen Blick

Wo genau
Benzeholzstrasse 41 in Meggen, oberhalb des Vierwaldstättersees. Von Luzern acht Autominuten, mit der Bahn elf; die Station Meggen Zentrum liegt direkt oberhalb der Villa.
Wer betreibt sie
Eine private Stiftung, gegründet 1960. Ihr Zweck ist, «die Liegenschaft mit ihrer Ausstattung zu erhalten und sie im Dienste der Öffentlichkeit zu gestalten». Kein Hotel, kein Restaurant im Haus.
Wie viele Gäste
Die Betreiberin nennt die Villa «ideal für Hochzeiten bis 80 Personen». Der Rittersaal fasst 80 im Bankett und bis 120 für Trauung oder Apéro.
Was es kostet
CHF 7'500 für den ganzen Tag von 9 bis 24 Uhr. Nur tagsüber CHF 5'700, nur abends CHF 5'900. Kapelle und erstes Obergeschoss kosten je CHF 300 extra.
Was inklusive ist
Mobiliar samt Stuhlhussen, Tanzboden, Technik, der Steinway-Flügel, Auf- und Abbau, eine Eventbegleitung und die Reinigung. Das ist mehr, als die meisten Häuser mitliefern.
Catering
Freie Wahl nach Absprache. Es gibt eine Empfehlungsliste; bei externen Caterern ist eine Ortsbesichtigung Pflicht.
Bis wann
«bis maximal 24.00 Uhr gefeiert werden. Die Gäste müssen die Villa bis spätestens 00.30 Uhr verlassen.» Draussen ist mit Hintergrundmusik um 22 Uhr Schluss.
Verfügbarkeit
Auf der Website der Betreiberin steht: «2027 ausgebucht - nächste verfügbare Wochenenden ab 2028.» Wer hier heiraten will, plant früh.

Räume

Was wie viele Leute fasst

Die erste Zahl gilt für ein Bankett, die zweite für Trauung, Apéro oder Konzert. Quadratmeter nennt die Betreiberin keine — die Zahlen, die auf Portalen kursieren, widersprechen sich, deshalb stehen sie hier nicht.

RaumPersonenWas ihn ausmacht
Rittersaal80 / 120Dunkles Täfer und eine Renaissancedecke. Der grösste Raum des Hauses.
Wienersaal56 / 80Für Bankette, Trauungen und Konzerte.
Gobelinzimmer40 / 30Bankett für vierzig, Apéro für rund dreissig.
Kapelle— / 50Halböffentliches Bethaus von 1925 mit einer Goll-Orgel. Zubuchbar für CHF 300.
Wintergarten14Bei Hochzeiten dient er als Brautzimmer.
Südterrasse—«bietet einen einzigartigen Ausblick auf das Panorama des Vierwaldstättersees». Für Apéro und Empfänge auch für grosse Gruppen; eine Zahl nennt die Betreiberin nicht.

Angaben der Betreiberin, Stand August 2026. Für die Kapelle nennt ein Hochzeitsportal 20 statt 50 Personen und für das Gobelinzimmer 50 statt 30. Wir halten uns an die Betreiberin.

Detail des geschnitzten Treppengeländers mit der Braut im Hintergrund
Geschnitztes Holz, überall
Bräutigam wird in einem Salon mit hohen Fenstern angezogen
Hohe Fenster, kein zusätzliches Licht nötig
Brautpaar steht eng beieinander in einem Salon mit Flügel und gelben Sesseln
Im Salon mit dem Flügel
Gedeckter runder Tisch mit weissen Stuhlhussen vor der holzgetäferten Wand
Runde Tische, Stuhlhussen inklusive

Kosten

Drei Zeitfenster, drei Preise

Gemietet wird das Erdgeschoss mit Terrasse. Wer die Kapelle oder das erste Obergeschoss dazu will, zahlt je CHF 300 mehr.

PositionFranken
Tagesanlass, 9.00 bis 18.00 Uhr, Erdgeschoss mit Terrasse5'700
Abendanlass, 17.00 bis 24.00 Uhr5'900
Tages- und Abendanlass, 9.00 bis 24.00 Uhr7'500
Kapelle, optional dazu300
Erstes Obergeschoss, optional dazu300
Zusätzlicher personeller Aufwand, pro Stunde60

Preisliste der St. Charles Hall, Stand März 2026. Ob die Mehrwertsteuer enthalten ist, steht dort nicht; ein Depot wird nirgends erwähnt. Fragt beides nach. Bei Annullierung werden je nach Zeitpunkt 30 bis 100 Prozent verrechnet.

Im Preis enthalten

  • Runde Banketttische, Stehtische, Buffettische und 130 Stühle
  • 120 Stuhlhussen
  • Tanzboden
  • Gartentische, Bänke mit Auflagen und acht Sonnenschirme
  • Leinwand und Beamer, Mikrofon- und Tonanlage
  • Der Steinway-Flügel, allerdings ungestimmt
  • Auf- und Abbau, eine Eventbegleitung vor Ort und die Reinigung

Das ist mehr, als die meisten Häuser mitliefern — und es senkt die Nebenkosten spürbar, weil ihr weder Stühle noch Hussen noch Technik mieten müsst.

Hausregeln

Sieben Sätze aus den Mietbestimmungen

Ein denkmalgeschütztes Haus mit Kunstwerken bringt Regeln mit. Diese hier stehen wörtlich in den Mietbestimmungen, und mindestens zwei davon ändern einen Zeitplan.

Endzeit
«bis maximal 24.00 Uhr gefeiert werden. Die Gäste müssen die Villa bis spätestens 00.30 Uhr verlassen.»
Musik draussen
«Wünschen Sie Musik im Aussenbereich, ist dies als Hintergrundmusik bis 22.00 Uhr erlaubt.»
Lautstärke drinnen
«Alle Fenster Richtung Parkplatz und im Tanzsaal sind ab 22 Uhr geschlossen zu halten.» Und: «Zur Einhaltung einer maximalen Lautstärke werden von der Eventbegleitung Messungen gemacht.»
Tiere
«Tiere, insbesondere Hunde, sind in der Villa nicht erlaubt.» Im Park gilt Leinenpflicht.
Konfetti
«Im Aussenbereich der Villa ist Konfetti und Ähnliches verboten, im Haus drinnen nur mit Rücksprache bei der Verwaltung.»
Feuerwerk
«Auf dem Grundstück der Villa St. Charles Hall ist das Abbrennen aller Arten von Feuerwerk nicht erlaubt.» Stille Barockfeuerwerke sind mit vorgängiger Genehmigung möglich.
Rauch und Feuer
«Aufgrund der wertvollen Räumlichkeiten und Kunstwerke gilt ein absolutes Rauchverbot im Haus (dazu gehören auch Tischbomben, Trockeneis oder Rauchmaschinen).» Kerzen nach Absprache.

Mietbestimmungen der St. Charles Hall, Stand Juni 2024. Zu Reis und Blütenblättern steht nichts Ausdrückliches — fragt vorher nach.

Zivil heiraten

Die Ziviltrauung findet anderswo statt

In der St. Charles Hall sind nur freie Zeremonien möglich. Fürs Amtliche geht ihr also woanders hin — und das liegt in Meggen nahe.

Schloss Meggenhorn traut im Eichenzimmer im ersten Obergeschoss. Die Gemeinde nennt maximal zwanzig Personen, Trauungen jeden letzten Donnerstag im Monat, von April bis Oktober zusätzlich jeden zweiten Donnerstag, jeweils um 15.00, 15.30 und 16.00 Uhr. «Die Raummiete wird von der Gemeinde Meggen pauschal mit CHF 250.- in Rechnung gestellt.» Ein Apéro danach ist für höchstens dreissig Personen und bis spätestens 18 Uhr möglich.

Zuständig für Meggen ist das Regionale Zivilstandsamt Luzern, Obergrundstrasse 1, 041 208 82 31. Das Ehevorbereitungsverfahren lässt sich frühestens sechs Monate vor dem Termin anmelden.

Für den Zeitplan heisst das: Ihr braucht zwei Orte an einem Tag. Wer die Ziviltrauung am Vormittag oder am Vortag erledigt, hat in der Villa den ganzen Tag für die freie Zeremonie, den Apéro und den Abend — und muss die Gesellschaft nicht mitten am Nachmittag verschieben.

Nahaufnahme des Ringtauschs bei der freien Trauung
Der Ringtausch
Schwarzweissaufnahme der Trauung in der Halle mit den Gästen in Reihen
Sechzig Gäste in der Halle

Der Ablauf

Zwölf Stunden, 10.30 bis 22.30 Uhr

So lief der Tag, den wir dort begleitet haben: eine freie Trauung an einem Freitag im Juli, sechzig Gäste in der Halle, fünfundsiebzig beim Apéro. Zwei Fotografen.

10.30

Getting Ready im Haus

Zwölf Stunden Reportage beginnen am Vormittag. Der Wintergarten dient an Hochzeiten als Brautzimmer, und die Villa liefert dafür etwas, das die meisten Hotelzimmer nicht haben: hohe Fenster, helle Wände, Parkett. Es braucht kein zusätzliches Licht.

Braut steht im Licht einer hohen Fenstertür in einem Salon der Villa
11.30

First Look und Paarbilder

Vor den Gästen, ohne Publikum: Sie kommt von hinten, er dreht sich um. Der Raum liefert dazu Damastwände, ein Cheminée und einen Kronleuchter, ohne dass jemand etwas aufbauen muss. Wer den First Look auf den Vormittag legt, hat die Paarbilder im Kasten, bevor der erste Apéro-Teller steht — und kann den Nachmittag ganz bei den Gästen verbringen.

First Look im Salon: die Braut geht auf den Bräutigam zu, der sich gerade umdreht
14.00

Freie Trauung in der Halle

Die geschnitzte Holztreppe mit dem roten Läufer ist die Kulisse, die dieses Haus umsonst mitliefert. Sechzig Gäste sitzen in Reihen davor, das Paar steht am Fuss der Treppe. Im Haus sind nur freie Zeremonien möglich — das Amtliche passiert vorher und anderswo.

Freie Trauung in der Halle der Villa, die Gäste sitzen in Reihen vor der geschnitzten Treppe
15.00

Ein Spalier, das man nicht mietet

Der Bräutigam ist bei der Feuerwehr. Nach der Trauung stand seine Truppe mit dem Fahrzeug bereit. Solche Spaliere sind der Grund, weshalb wir vorher fragen, wer im Beruf oder im Verein etwas vorbereitet — sonst steht man im falschen Moment am falschen Ort.

Feuerwehrleute in roten Shirts vor ihrem Fahrzeug tragen den Bräutigam, daneben die Braut
15.30

Apéro auf der Terrasse

Von der Südterrasse sieht man auf den See. Fünfundsiebzig Gäste verteilen sich hier von selbst, und das grosse Gruppenbild entsteht auf der Wiese darunter, wo alle hinpassen. In diesen zweieinhalb Stunden lief auch der Tortenanschnitt — nicht am Abend, sondern mitten im Apéro.

Gäste umarmen sich beim Apéro unter weissen Sonnenschirmen auf der Terrasse
17.30

Einzug und Dinner

Gegessen wird unter der bemalten Decke, an runden Tischen zwischen dunklem Täfer. Zwischen den Gängen liefen an diesem Tag fünf Darbietungen — Freunde und Familie hatten sich abgesprochen. Für uns heisst das: Wir bleiben im Saal, statt zwischendurch draussen Bilder zu machen.

Blick in den Rittersaal beim Dinner: bemalte Kassettendecke, Kronleuchter, Gobelins an den Wänden, die Gäste an runden Tischen, vorne eine Darbietung
22.00

Zwei Stunden Party, dann ist Schluss

Um Mitternacht ist Ende, um halb eins muss die Villa leer sein. Das ist keine Empfehlung, sondern steht in den Mietbestimmungen. Wer länger feiern will, braucht einen zweiten Ort — oder eine andere Location.

Bräutigam spritzt am Abend Champagner, die Braut lacht, im Dunkeln angeblitzt
Brautpaar lacht nach dem Jawort, dahinter die rote Treppe
Direkt danach
Brautpaar schneidet die Hochzeitstorte im Park an, ringsum die Gäste
Der Tortenanschnitt lief draussen, mitten im Apéro.
Brautpaar tanzt im Saal unter dem Kronleuchter, ringsum stehen die Gäste im Kreis
Der Hochzeitstanz, im Saal mit den bemalten Wänden

Aus der Praxis

Fototipps für die St. Charles Hall

Die ganze Hochzeitsgesellschaft auf der Wiese im Park vor hohen Bäumen
Auf der Wiese unter der Terrasse passen alle hin.
  • Die Treppe in der Halle ist das stärkste Motiv des Hauses: geschnitztes Holz, roter Läufer, Licht von oben. Sie funktioniert für den Einzug, für ein Porträt und für das Bild mit allen Gästen davor. Plant sie ein, statt sie zufällig mitzunehmen.
  • Drinnen ist es dunkler, als es aussieht. Dunkles Täfer, schwere Vorhänge, hohe Räume — das Auge gleicht das aus, die Kamera nicht. Wir arbeiten dort mit lichtstarken Objektiven und setzen Blitz nur, wo er sich nicht vermeiden lässt.
  • Der Hund darf nicht ins Haus. «Tiere, insbesondere Hunde, sind in der Villa nicht erlaubt», steht in den Mietbestimmungen; im Park gilt Leinenpflicht. Wenn der Hund die Ringe bringen soll, gehört dieser Moment nach draussen.
  • Konfetti ist draussen verboten und drinnen nur nach Rücksprache erlaubt. Zu Reis und Blütenblättern steht nichts Ausdrückliches — fragt nach, statt es darauf ankommen zu lassen. Feuerwerk ist auf dem ganzen Grundstück untersagt.
  • Die Südterrasse zeigt nach Süden auf den See. Am frühen Nachmittag steht die Sonne dort hart; für Gruppenbilder ist der Rasen unter der Terrasse mit den grossen Bäumen die bessere Wahl. Am Abend kehrt sich das um: Dann steht die Sonne tief hinter den Bäumen im Park, und genau dort entstehen die Paarbilder im Gegenlicht.
  • Um 22 Uhr müssen die Fenster zum Parkplatz und im Tanzsaal geschlossen bleiben, und die Eventbegleitung misst die Lautstärke. Das ist gut zu wissen, bevor ihr eine laute Band bucht.
  • Zwanzig Parkplätze sind für eine Hochzeit mit fünfundsiebzig Gästen zu wenig. Der Bahnhof Meggen Zentrum liegt zwei Gehminuten oberhalb, der Schiffsteg drei Minuten unterhalb durch den Park. Sagt das euren Gästen früh genug.
Brautpaar geht im Park an einer alten Stützmauer entlang, ringsum grosse Bäume
Der Park steht unter Denkmalschutz.
Brautpaar steht eng beieinander auf der Wiese im Park, die tief stehende Sonne scheint durch die Bäume, rechts ein steinerner Torbogen
Am Abend steht die Sonne hinter den Bäumen — und der Torbogen steht mit im Bild.

Gruppenfotos ohne Chaos

Häufige Fragen

Fragen zur St. Charles Hall

Ist die St. Charles Hall überhaupt noch zu haben?

Auf der Hochzeitsseite der Betreiberin steht: «2027 ausgebucht - nächste verfügbare Wochenenden ab 2028.» Wer hier heiraten will, sollte also nicht nach einem Datum im nächsten Jahr fragen, sondern nach einem übernächsten. Ruft an unter 041 377 11 43, Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr.

Was kostet die St. Charles Hall?

Für das Erdgeschoss mit Terrasse verlangt die Stiftung CHF 7'500 für den ganzen Tag von 9 bis 24 Uhr. Ein reiner Tagesanlass von 9 bis 18 Uhr kostet CHF 5'700, ein Abendanlass von 17 bis 24 Uhr CHF 5'900. Die Kapelle und das erste Obergeschoss lassen sich für je CHF 300 dazubuchen. Inbegriffen sind Mobiliar, Stuhlhussen, Tanzboden, Technik, der Steinway-Flügel, Auf- und Abbau, eine Eventbegleitung und die Reinigung. Zusätzlicher personeller Aufwand kostet CHF 60 pro Stunde. Ob die Mehrwertsteuer enthalten ist, steht in der Preisliste nicht — fragt danach.

Wie viele Gäste passen hinein?

Die Betreiberin nennt die Villa «ideal für Hochzeiten bis 80 Personen». Der Rittersaal fasst 80 im Bankett und bis 120 für eine Trauung oder einen Apéro, der Wienersaal 56 beziehungsweise 80, das Gobelinzimmer 40. Für die Kapelle nennt sie rund 50 Personen; ein Hochzeitsportal schreibt 20. Wir halten uns an die Zahl der Betreiberin und raten, sie bestätigen zu lassen.

Können wir dort zivil heiraten?

Nein. In der St. Charles Hall sind nur freie Zeremonien möglich. Das Amtliche erledigt ihr vorher an einem anderen Ort — in Meggen bietet sich Schloss Meggenhorn an, wenige Minuten entfernt. Für Meggen zuständig ist das Regionale Zivilstandsamt Luzern an der Obergrundstrasse 1, 041 208 82 31.

Wo heiratet man in Meggen zivil?

Im Eichenzimmer von Schloss Meggenhorn, im ersten Obergeschoss. Die Gemeinde schreibt: maximal 20 Personen, Trauungen jeden letzten Donnerstag im Monat, von April bis Oktober zusätzlich jeden zweiten Donnerstag, jeweils um 15.00, 15.30 und 16.00 Uhr. «Die Raummiete wird von der Gemeinde Meggen pauschal mit CHF 250.- in Rechnung gestellt», dazu kommen die Gebühren des Zivilstandsamts. Ein Apéro danach ist für höchstens 30 Personen und bis spätestens 18 Uhr möglich.

Bis wann dürfen wir feiern?

Die Mietbestimmungen sind eindeutig: «bis maximal 24.00 Uhr gefeiert werden. Die Gäste müssen die Villa bis spätestens 00.30 Uhr verlassen.» Draussen ist noch früher Schluss: «Wünschen Sie Musik im Aussenbereich, ist dies als Hintergrundmusik bis 22.00 Uhr erlaubt.» Ab 22 Uhr müssen die Fenster zum Parkplatz und im Tanzsaal geschlossen bleiben, und die Eventbegleitung misst die Lautstärke.

Dürfen wir das Catering frei wählen?

Ja, mit einer Einschränkung. In den Mietbestimmungen steht: «Die St. Charles Hall stellt eine Liste mit Empfehlungen von Caterern zur Verfügung. Nach Absprache mit der Verwaltung sind auch andere Caterer zugelassen.» Bei einem externen Caterer ist eine Ortsbesichtigung Pflicht. Ein Hauscatering gibt es nicht, ebenso wenig ein Restaurant oder Zimmer im Haus.

Dürfen Hunde mit?

In die Villa nicht: «Tiere, insbesondere Hunde, sind in der Villa nicht erlaubt.» Im Park gilt Leinenpflicht. Bei unserer Reportage trug der Hund des Paares die Ringe — draussen, und das war der einzig mögliche Ort dafür.

Wie kommen unsere Gäste hin?

Die Betreiberin nennt Parkmöglichkeiten «für circa 20 Autos». Für eine Hochzeitsgesellschaft ist das wenig. Dafür ist die Anbindung gut: Die Station Meggen Zentrum liegt direkt oberhalb der Villa, zwei Gehminuten entfernt, angefahren von der S3 und dem Voralpen-Express, ab Luzern rund elf Minuten ohne Umsteigen. Die Buslinie 24 hält bei der Haltestelle Kapelle, drei Minuten entfernt. Und der Schiffsteg liegt drei Minuten unterhalb durch den Park.

Wann bekommen wir die Bilder?

Die ersten Highlights erhaltet ihr 48 Stunden nach der Hochzeit, die vollständige Reportage folgt danach.

Diese Location kennen wir

Wir haben in der St. Charles Hall fotografiert

Wir wissen, wo an diesem Ort das Licht steht, wo es eng wird und wie viel Zeit die Wege kosten. Schreibt uns euer Datum, dann sagen wir euch, ob wir frei sind — und ob wir zu euch passen.

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